Wie die BKV die Fluktuation verhindern kann: Die wahren Kosten einer Neubesetzung

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Wie die BKV die Fluktuation verhindern kann: Die wahren Kosten einer Neubesetzung

Die Kosten für die Neubesetzung einer Stelle sind oft höher als viele Arbeitgeber und Personalverantwortliche denken. Doch wie kann die Fluktuation im Mittelstand effektiv verhindert werden? Eine aktuelle Studie von Kienbaum Consultants International zeigt, dass die Gesamtkosten für eine Neu- oder Nachbesetzung je nach Position und Unternehmen zwischen 0,5 bis 3 Jahresgehältern des betreffenden Mitarbeitenden betragen können. Diese Kosten umfassen nicht nur das Gehalt des neuen Mitarbeitenden, sondern auch eine Vielzahl von direkten und indirekten Ausgaben.

Direkte Rekrutierungskosten

Ein erheblicher Teil der direkten Kosten sind die Ausgaben für Stellenausschreibungen. Je nachdem, wo und wie eine Stelle ausgeschrieben wird, können die Kosten stark variieren. Online-Jobbörsen und Karrierenetzwerke wie Indeed oder LinkedIn bieten kostenlose Basisanzeigen sowie kostenpflichtige Premium-Anzeigen, die bessere Sichtbarkeit und zusätzliche Funktionen bieten. Die Kosten für Premium-Anzeigen liegen zwischen 200 und 1000 Euro. Printmedien wie Zeitungen und Fachzeitschriften sind die teuerste Variante. Ganzseitige Anzeigen können mehrere tausend Euro kosten, sind jedoch nach wie vor für eine breite Zielgruppe effektiv. Um auf Social Media über eine Agentur den gewünschten Bewerber zu ergattern, der möglicher Weise gar nicht auf Stellensuche ist, werden schnell 3 – 10.000 € Agentur- und Werbekosten fällig.

Indirekte Kosten einer Neueinstellung

Neben den direkten Kosten gibt es auch eine Vielzahl von indirekten Kosten, die oft übersehen werden. Dazu gehören die Zeitinvestition des internen Personals, Opportunitätskosten und Produktivitätsverluste während der Einarbeitungsphase des neuen Mitarbeitenden. Schulungen und Weiterbildung sind ebenfalls ein bedeutender Kostenfaktor. Der Produktivitätsverlust während der Einarbeitung kann erheblich sein, da der neue Mitarbeitende Zeit benötigt, um sich in die neuen Aufgaben einzuarbeiten und voll produktiv zu werden.

Rechtliche und administrative Kosten

Zusätzlich zu den direkten und indirekten Kosten gibt es auch rechtliche und administrative Kosten, die mit der Neubesetzung einer Stelle verbunden sind. Dazu gehören die Kosten für Arbeitsverträge, Sozialversicherungsbeiträge und andere rechtliche Verpflichtungen.

Kosten durch Onboarding und Einarbeitung

Das Onboarding und die Einarbeitung neuer Mitarbeitender sind ebenfalls mit erheblichen Kosten verbunden. Schulungen und Weiterbildung sind notwendig, um sicherzustellen, dass der neue Mitarbeitende die erforderlichen Fähigkeiten und Kenntnisse besitzt, um die Aufgaben effektiv zu erfüllen. Der Produktivitätsverlust während der Einarbeitung kann ebenfalls erheblich sein, da der neue Mitarbeitende Zeit benötigt, um sich in die neuen Aufgaben einzuarbeiten und voll produktiv zu werden.

Fazit: Die Vorteile der BKV für Senkung der Fluktuationsrate

Angesichts dieser hohen Kosten ist es für Arbeitgeber und Personalverantwortliche wesentlich günstiger, sich um die Belange der Mitarbeitenden zu kümmern und eine betriebliche Krankenversicherung (BKV) abzuschließen. Eine BKV kann dazu beitragen, die Fluktuation zu reduzieren, indem sie die Mitarbeitendenbindung stärkt und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden erhöht. Durch die Verbesserung der Gesundheitsversorgung und die Bereitstellung zusätzlicher Leistungen können Arbeitgeber sicherstellen, dass ihre Mitarbeitenden sich geschätzt und unterstützt fühlen, was wiederum die Wahrscheinlichkeit verringert, dass sie das Unternehmen verlassen.

Wie die BKV die Fluktuation senken kann

Eine BKV bietet zahlreiche Vorteile, die dazu beitragen können, die Fluktuation zu reduzieren. Dazu gehören:

  • Verbesserte Gesundheitsversorgung: Eine BKV bietet den Mitarbeitenden Zugang zu hochwertigen Gesundheitsleistungen, die ihre allgemeine Gesundheit und ihr Wohlbefinden verbessern.
  • Zusätzliche Leistungen: Neben der Gesundheitsversorgung bietet eine BKV auch zusätzliche Leistungen wie Präventionsprogramme, Wellnessangebote und Unterstützung bei der Stressbewältigung.
  • Mitarbeitendenbindung: Durch die Bereitstellung dieser zusätzlichen Leistungen können Arbeitgeber die Mitarbeitendenbindung stärken und sicherstellen, dass ihre Mitarbeitenden sich geschätzt und unterstützt fühlen.

Zahlen BITTE!

Die durchschnittlichen Kosten für die Neubesetzung einer Stelle in Deutschland lagen 2023 bei rund 49.500 Euro. Die Kosten pro Einstellung (CPH = cost-per-hire) hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Größe des Unternehmens und der Branche. 

Formel zur Berechnung der CPH 

  • Interne Rekrutierungskosten + externe Rekrutierungskosten / Gesamtzahl der Einstellungen in einem bestimmten Zeitraum

Berechnung der Vakanzkosten 

  • Alle relevanten Kosten summieren und durch die Anzahl der Arbeitstage teilen
  • Den durchschnittlichen Beitrag eines Mitarbeiters zum Unternehmensumsatz mit der Dauer der Vakanz multiplizieren
  • Indirekte Kosten basierend auf historischen Daten oder Branchenbenchmarks hinzufügen

Was kostet es ein Unternehmen, eine*n Mitarbeiter*innen an die Konkurrenz zu verlieren?

Eine Studie von Deloitte bezifferte die durchschnittlichen Fluktuationskosten für Unternehmen, die durch die Besetzung einer neuen Stelle entstehen, auf 14.900 € pro Stelle! Die Wahrheit wird vermutlich irgendwo die Mitte treffen, also rund 32.000 € pro Stelle.

Berechnungsbeispiel:

Gehen wir davon aus, dass es sich um ein Unternehmen mit 100 Mitarbeiter*innen handelt und dieses Unternehmen die vollen 50 € monatlicher Sachbezug in die bKV investieren würde, hätte das Unternehmen bereits bei 2 verhinderten Abgängen, die Kosten der bKV raus:

Kosten bKV: 100 x 50 € x 12 Monate = 60.000 €

Kosten 2 Abgänge: 64.000 €

Einsparung 4.000 €

Schlussfolgerung – Wie kann die BKV die Fluktuation verhindern?

Die Kosten für die Neubesetzung einer Stelle sind erheblich und können je nach Position und Unternehmen zwischen 0,5 bis 3 Jahresgehältern des betreffenden Mitarbeitenden betragen. Angesichts dieser hohen Kosten ist es für Arbeitgeber und Personalverantwortliche wesentlich günstiger, sich um die Belange der Mitarbeitenden zu kümmern und zur Unterstützung der Gesundheit eine betriebliche Krankenversicherung (BKV) abzuschließen. Eine BKV kann dazu beitragen, die Fluktuation zu reduzieren, indem sie die Mitarbeitendenbindung stärkt und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden erhöht. Durch die Verbesserung der Gesundheitsversorgung und die Bereitstellung zusätzlicher Leistungen können Arbeitgeber sicherstellen, dass ihre Mitarbeitenden sich geschätzt und unterstützt fühlen, was wiederum die Wahrscheinlichkeit verringert, dass sie das Unternehmen verlassen.

PROTEGO unterstützt Sie sehr gern bei der Auswahl der richtigen betrieblichen Krankenversicherung für Ihr Unternehmen. Denn wie immer steckt der Teufel im Detail. Und PROTEGO ist Ihr Experte für die betriebliche Krankenversicherung.

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